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Logo der Pfarreiengemeinschaft Maria im Werntal

Pfarreiengemeinschaft Maria im Werntal

Unser Logo

Ein Kranz von Perlen umgibt einen stilisierten Flusslauf, der als der Buchstabe „M“ zu erkennen ist. Das rote Kreuz - unten am Perlenkranz - lässt den Gedanken an einen Rosenkranz aufkommen. Die neun Perlen stehen für die neun Gemeinden, welche die Pfarreiengemeinschaft „Maria im Werntal“ bilden. Diese Gemeinden bilden einen Kranz, eine Gemeinschaft, welche von Liebe, Toleranz und gegenseitiger Achtung geprägt sein soll – dafür steht die Farbe rot. Sie sind untereinander verbunden durch den gemeinsamen Glauben an den dreieinigen Gott,
den wir alle gemeinsam im Glaubensbekenntnis als den Vater, den Sohn und Geist bekennen.

Das „M“ in der Mitte lässt die tiefe Marienfrömmigkeit ahnen, die im fränkischen Land, besonders auch im Gebiet der neun Gemeinden der Pfarreiengemeinschaft gottlob noch tief verwurzelt ist.

Die blaue Farbe des Flusses (der Wern) steht für diesen Glauben, aber auch für das Element des Wassers selbst.
Wasser ist Leben! Ohne Wasser können weder Mensch, noch Tier, noch Pflanze leben.
Dieses „Lebenselixier“ erinnert uns auch an unsere Taufe, die uns mit Christus verbindet und welche uns in die Gemeinschaft der Kirche eingliedert.

So sind die Gemeinden und alle Christen, die zu ihnen gehören, mit allen und allem verbunden. Wir sind Teil der weltumspannenden Gemeinschaft der Kirche und dürfen den gemeinsamen Glauben hier in unseren Gemeinden leben, feiern und weitergeben.

Übersichtskarte: Pfarreiengemeinschaft Maria im Werntal

Die Pfarreiengemeinschaft Maria im Werntal vereint die Kirchengemeinden von 9 Orten:

  • Eckartshausen, Filiale Mariä Heimsuchung
  • Egenhausen, Pfarrei St. Johannes der Täufer
  • Ettleben, Pfarrei St. Michael
  • Rundelshausen, Filiale St. Petrus von Alcantara
  • Schleerieth, Pfarrei Mariä Himmelfahrt
  • Schnackenwerth, Pfarrei St. Andreas
  • Stettbach, Pfarrei St. Leonhard
  • Vasbühl, Kuratie St. Jakobus der Ältere
  • Werneck, Pfarrei Mariä Himmelfahrt

Pfarrbüro

Seelsorge-Team

Gremien

Gemeinsamer Ausschuss

Gemeinsame Anliegen und Entscheidungen werden zwei mal im Jahr im Gemeinsamen Ausschuss der PG getroffen. Zur Zeit leitet Laura Kneuer, Ettleben als 1. Vorsitzende, gemeinsam mit dem Hauptamtlichen-Team diese Treffen, das sich aus Vertretern der Einzelnen Pfarrgmeinderäten zusammensetzt. Der Veranstaltungsort wechselt reihum.


Gemeindeteam Eckartshausen

Luise Drescher
Irene Fürstenau
Karola Katzenberger
Christine Tippner
Sabine Fick

Ansprechpartnerin aus dem Seelsorgeteam ist Gemeindereferentin Barbara Hemmert


Gemeindeteam Egenhausen

Monika Feeser
Vera Fick
Reinhilde Popp
Daniela Rettner
Lisa Rettner
Andreas Schemmel
Armin Weber

Ansprechpartnerin aus dem Seelsorgeteam ist Gemeindeassistentin Lena Scheiber


Gemeindeteam Ettleben

Hendrik Meyer
Walter Klenkert
Laura Kneuer
Ralph Stark
Elisabeth Vogt

Ansprechpartnerin aus dem Seelsorgeteam ist Gemeindereferentin Sibylle Spanheimer


Gemeindeteam Rundelshausen

Heike Fischer
Simone Fischer
Kerstin Heil
Brigitte Pfister
Silke Rottmann
Petra Sauer
Wolfgang Ziegler

Ansprechpartnerin aus dem Seelsorgeteam ist Gemeindereferentin Barbara Hemmert


Gemeindeteam Schleerieth

Claudia Bechtold
Hannelore Göbel
Monika Hederich
Anita Kraus
Christine Vey

Ansprechpartnerin aus dem Seelsorgeteam ist Gemeindereferentin Barbara Hemmert


Gemeindeteam Schnackenwerth

Christine Bonengel
Christine Endres
Kerstin Hauck
Theresa Pfister
Nicole Zöller

Ansprechpartnerin aus dem Seelsorgeteam ist Gemeindereferentin Barbara Hemmert


Gemeindeteam Stettbach

Anna-Lena Löser
Michael Walter
Martina Stark

Ansprechpartner aus dem Seelsorgeteam ist Pfarrer Jürgen Thaumüller


Gemeindeteam Vasbühl

Es wurde kein Gemeindeteam gewählt, jedoch wird die Seelsorge von verschiedenen Männern und Frauen aus der Pfarrei mitgetragen. Ansprechpartnerin ist Gemeindeassistentin Lena Scheiber.


Gemeindeteam Werneck

Werner Bitsch
Birgit Hart
Kristin Weißenberger
Roswitha Ziegler
Gerald Zöller

Ansprechpartner aus dem Seelsorgeteam ist Pfarrer Jürgen Thaumüller

Gemeinsamer Finanzausschuss

  • Der (koordinierende) Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft
  • Je 1 (bis 2) Mitglied/er der in der Pfarreiengemeinschaft tätigen Kirchenverwaltungen.
  • Ein Delegierter/eine Delegierte aus dem Gemeinsamen Ausschuss bzw. dem Gemeinsamen Pfarrgemeinderat (mit beratender Stimme).
  • Rechnungsersteller für die Pfarreiengemeinschaft
  • Den Vorsitz hat der koordinierende Pfarrer inne.

Eckartshausen

  • Sigrid Saam
  • Karola Weisensee
  • Traudl Gudrich
  • Walter Pfister

Ersatz

  • Jürgen Ziegler, Herbert Weisensee

Egenhausen

  • Fick, Robert
  • Seufert, Albin
  • Vierengel-Weck, Claudia
  • Walter, Martin
  • Volk, Rudolf
  • Rettner Burkard 

Ettleben

Kirchenpfleger

  • Günther Prause

sonstige Mitglieder

  • Daniela Sauer
  • Matthias Hippler

Rundelshausen

  • Peter Rottmann - Kirchenpfleger
  • Burkard Heil - Kassier/Schriftführer
  • Waldemar Ossyra - Orgel/Technik
  • Matthias Pfister
  • Martin Sauer
  • Bernhard Fischer

Schleerieth

  • Rainer Pohli
  • Zita Metzger
  • Klaus Schneider
  • Gerhard Scholz

Schnackenwerth

  • Stefan Bonengel
  • Hermann Pfister
  • Diana Simon-Mathes

Stettbach    

  • Kirchenpflegerin Karin Schyroki
  • Armin Pfeuffer

Vasbühl

Die neugewählte Kirchenverwaltung setzt sich wie folgt zusammen:

  • Claudia Bauer
  • Alexandra Friedrich
  • Christian Pfister
  • Werner Wüscher

Werneck

Nach der konstituierenden Sitzung setzt sich die Kirchenverwaltung wie folgt zusammen:

  • KV-Vorstand: Pfr. Jürgen Thaumüller
  • Stellv. KV-Vorstand: Rainer Ziegler, Eichenstr. 34 (Tel. 09722/6616 - R.ziegler2@gmx.net)

Kirchenpflegerin:
Gertrud Heinze, Birkenstr. 13 (09722/8861 - f.g.heinze@t-online.de)

Weitere Mitglieder

  • Dr. Jürgen Herzog, Sonnenleite 1
  • Bruno Vierengel, Lärchenstr. 3
  • Stefan Reith, Bergsiedlung 21
  • Michael Fratz, Würzburger Str. 2
  • Stephan Wildegger, Von Fechenbachstr. 14
  • Hubert Schmitt, Ahornstr. 25

Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, bitte wenden sie sich an den stellv. Kirchenverwaltungsvorstand oder die Kirchenpflegerin!

Vorsitzende: Laura Kneuer
Stellvertretende Vorsitzende: Silke Rottmann und Brigitte Pfister
Schriftführerin: Irene Fürstenau
Amtliches Mitglied: Pfr. Jürgen Thaumüller

Weitere Mitglieder:

  • Monika Feeser (Vertreterin im Pastoralen Rat)
  • Hannelore Göbel
  • Birgit Hart
  • Kerstin Hauck
  • Anna-Lena Löser
  • Lisa Rettner
  • Martin Stark
  • Franz Sußbauer
  • Christine Vey (Vertreterin im Pastoralen Rat)
  • Kristin Weißenberger
  • Nicole Zöller

Gottesdienste

Nachrichten

Einrichtungen und Gruppen

Kreisalten- und Pflegeheim Werneck

Zur eigene Homepage


Sozialstation Sankt Michael

Zur eigene Homepage


Tagespflege Sankt Michael, Zeuzleben

https://www.sanktmichael.com/


AWO Tagespflege Werntal

https://www.awo-unterfranken.de/einrichtungen/tagespflege-werntal/

Egenhausen

St.-Johannes-Str. 73

Öffnungszeiten
Dienstag: 18 bis 19 Uhr
Freitag: 15 bis 16 Uhr
Sonntag: 11.15 bis 11.45 Uhr

E-Mail: buecherei-egenhausen@gmx.de

Ansprechpartnerin:
Birgit Rettner
Gollgarten 9
97440 Werneck
Tel: 09722 3384

Unsere Bücherei wurde ca. 1954 von Pfarrer Burkard Sauer gegründet und versorgte die Gemeinde ununterbrochen bis in die siebziger Jahre.

Nach einer längeren Pause wurde sie 1985 wiederlebt, noch in dem Raum neben der Kirche.

1988 erfolgte der Umzug in das ehemalige Schulhaus (jetzt Bildstockzentrum).

2010 bekam Egenhausen das Museum, weswegen die Bücherei noch einmal ihren Standort wechselte. Sie befindet sich seither im rückwärtigen Anbau der Schule.

Das Büchereiteam besteht derzeit aus sechs Frauen. Unser Angebot umfasst Bücher für jedes Alter ab 2 Jahren, Spiele, Toniefiguren und einige Zeitschriftenabonnements


Schnackenwerth

Werntalstr. 3

Öffnungszeiten
montags 16.00 Uhr - 18.00 Uhr


Vasbühl

Von-Münster-Str. 40

Öffnungszeiten
mittwochs 17.30 - 18.00 Uhr
samstags 17.30 - 18.00 Uhr


Werneck

Zur eigenen Seite

In der Pfarrgemeinde Werneck

  • Unser Bibelkreis besteht seit über 25 Jahren!

Wer ist eingeladen?

  • Interessierte, Fragende, Suchende -
  • alle (konfessionsunabhängig)sind herzlich willkommen!

Wann und wo trifft man sich?

  • Jeden Dienstag um 19.30 Uhr im Katholischen Pfarrzentrum
  • (Ferienzeiten ausgenommen)

Was tut man in unserem Bibelkreis?

  • In der Bibel lesen und miteinander darüber sprechen,
  • Aussagen kritisch hinterfragen und Zusammenhänge erkennen,
  • die Bedeutung der Texte für das persönliche Leben bedenken,
  • um gemeinsam zu glauben und zu beten.

Warum gerade die Bibel lesen?

  • Sie ist wohl das interessanteste und am meisten verbreitete Buch der Weltliteratur.
  • Sie kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden!
  • Sie ist ein „geselliges Buch“ (Kurt Marti).
  • Sie gibt die „Gute Nachricht“ der Verkündigung Jesu weiter.
  • Sie ist für glaubende Menschen „Gottes Wort“.

An alle ergeht die Einladung

– wie vor 1600 Jahren an Augustinus –
Nimm und lies!

Versuchen Sie es einmal
... vielleicht zusammen mit anderen
... oder mit uns!

Verantwortlich für den Bibelkreis: Joachim Pruß (Tel. 09722-8597)

Der Frauenbund Egenhausen gestaltet unser Dorf tatkräftig mit - März 2014

Bei der Jahreshauptversammlung des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) Zweigverein Ettleben wird schnell klar, dass diese Vereinigung maßgeblich Anteil hat an der Gestaltung des Ortes. Seit 1995 ist Hermine Weingart deren rührige 1. Vorsitzende. Ihr und ihrer Vorstandschaft fallen immer wieder neue Verbesserungsvorschläge ein, die sie dann aber auch tatkräftig umsetzen. Sie sehen einfach, wo Farbe in das Ortsbild gebracht werden kann, wo Anlässe zum Feiern in der Dorfgemeinschaft gegeben sind, aber auch, wo Mitmenschen ihre Hilfe brauchen, sei dies nun innerorts oder auch global.

So hat der KDFB Ettleben erst kürzlich eine Spende in Höhe von 500 Euro an die Gemeinschaft Sant Egidio übergeben. Das Geld soll den Opfern der Flutkatastrophe auf den Philippinen zugute kommen.

Auf 40 Jahre Mitgliedschaft können acht Frauen zurückblicken. Anfangs waren sie allesamt dem Frauenkreis – einer Vereinigung junger Mütter des KDFB –beigetreten. Als sich dieser 2005 auflöste, wechselten sie zum Zweigverein des Frauenbundes.

Frauenbund: Vorstandschaft seit 2015

  • Claudia Stütz
  • Irene Hespelein
  • Hildegard Niesner
  • Edeltraud Höchemer

Brückenzeit

Gemeinsam im Pastoralraum Werneck begleiten wir die Brückenzeit von Kommunion zur Firmung, von der 4. Klasse zur 8. Klasse, durch verschiedene, dem Alter angepasste Angebote, um als „Kirche" auch im Leben Ihrer Kinder präsent zu bleiben, in dieser Lebensphase hilfreich zu sein und die Freude und Neugierde am Weg des Glaubens zu wecken oder zu stärken.

5. Klasse Abenteuer Pubertät - Kindertag, um dem Geheimcode des Körpers auf die Spur zu kommen ( Buß- und Bettag 20.11.2024 in Eßleben)

6. Klasse „Mac Church“ - ein genussreicher Nachmittag, der es in sich hat. Womit dieser Nachmittag und Abend „belegt“ ist, werdet ihr in der Einladung dazu erfahren. (Sonntag 19.1.2025  ab 15.00 Uhr in Werneck)

7. Klasse – dem Heiligen Geist auf der Spur: Geocaching rund ums Pfingstfest (Freitag 30.5.2025 in Waigolshausen)

8. Klasse Start der Firmkatechese mit persönlichem Kontakt, Treffen auf PG- Ebene, gemeinsame Aktionen und der Spendung der Firmung im Sommer

Für weitere Nachfragen stehe ich Ihnen und Euch als Ihre und Eure Wegbegleiterin in der Brückenzeit und auf dem Weg zur Firmung gern zur Verfügung. Sie erreichen mich unter 09722 8381 oder barbara.hemmert@bistum-wuerzburg.de

Ihre Barbara Hemmert, Gemeindereferentin


Ministranten Eckartshausen

  • Alina Lenz
  • Luana Ziegler
  • Felix Rottmann
  • Tim Hemmerlein
  • Zoe Fürstenau
  • Max Ehrbar
  • Noah Drescher

Ministranten Egenhausen

Aktuell verrichten 22 Ministranten im Alter von 10 bis 19 Jahren in Egenhausen den Dienst am Altar. Wir sind eine tolle Gemeinschaft, die sich aufeinander verlassen kann und haben viel Spaß zusammen.

Jedes Jahr veranstalten wir ein bis zwei kleinere Feste, wie z.B. den Ministrantenkaffee im Musikerheim.

Da aber auch der Spaß nicht zu kurz kommen sollte, unternehmen wir so einiges zusammen. Beim Spieleabend oder Pizzabacken kommt richtig Stimmung auf, wir lassen es uns beim Film-Abend mit Chips und Popcorn gut gehen und erleben spannende, abenteuerliche Dinge beim jährlichen "großen" Ausflug.

Auch beim Ministranten-Fußballturnier der Dekanate sind wir fast jedes Jahr vertreten und konnten im Jahr 2013 sogar den ersten Platz in unserer Altersklasse unter den Mannschaften des Dekanats Schweinfurt Süd bzw. den zweiten Platz in der Gesamtwertung erreichen.

Wenn Du Lust hast, bei uns mitzumachen, dann wende Dich an unsere Oberministranten oder an die Ministrantenbetreuerinnen Katharina Schmittfull und Monika Feeser.

Zuletzt wurden am 26. Juni 2016 wieder drei neue Ministranten beim Festgottesdienst unseres Kirchenpatrons Johannes der Täufer feierlich in unsere Gruppe aufgenommen.


Ministranten Schleerieth

  • Johanna Alves
  • Lilly Kraus

Zu unseren Aktivitäten im Kirchenjahr zählen

  • Sternsingeraktion,
  • Fußballturniere,
  • Spielenachmittage,
  • Kegeln,
  • Ausflüge,
  • Wanderungen,
  • Bewirtungen nach verschiedenen Gottesdiensten,
  • ....

Ministranten Werneck

Unsere Ministranten sind ein gar nicht hoch genug einzuschätzender und zu würdigender Teil unserer Pfarrgemeinschaft!

Wir merken es ja erst immer, wenn mal keiner da ist ! Aber ein festlicher Gottesdienst ohne die Minis!? - Unvorstellbar!

Die Ministrantengemeinschaft ersetzt heute das, was einmal Katholische Jugend, Pfadfinder, MC-ler oder was auch immer im Namen Jesu als Jugendgruppe existierte und damals ja auch Zulauf hatte. Wer immer sich hier und heute für diese Sache engagiert, dem ist unser aller Respekt und Wohlwollen entgegenzubringen!

Dass auch Spaß seinen Platz hat, das liegt im Wesen des Christentums - nichts macht so zufrieden und froh, wie das Engagement für die Anderen!


Jugendgruppe Werneck

Ja, ihr seid (Sie sind) richtig auf dieser Seite! Ein bisschen beschämend ist es schon, dass kirchlicherseits da keine Hinweise mehr stehen wie: Georgspfadfinder, MC, CVJM oder was es früher so alles gegeben hat.

Und? Was ist heute in Werneck für die Jugend da?

Seit Jahren wurden immer wieder Versuche unternommen Angebote zu schaffen, seitens der Kirche, seitens des Marktes Werneck, eigentlich von tatsächlich vielen Seiten. Seit kurzem gibt es einen vom Markt Werneck initiierten Kinder und Jugendtreff! Schaut doch einfach unter markt Werneck auf deren Seite nach dem Jugendtreff. Doch "HALT!" - so " überhaupt nix da" das stimmt so auch nicht!

Die Schar der Ministranten

sie bietet für fast jede Kindes- oder Jugend- Altersstufe

  • Gemeinschaft in der Freizeit
  • Herausforderung in Thematik und Aufgabe
  • auch den Einstieg in Verantwortung

Kindergarten Marienau Werneck

Unsere Mission...

Ich kann Dir Deinen Weg nicht zeigen, aber ich bin bereit Dich auf Deinem Weg zu begleiten, damit Du sicher gehen kannst.
Solange Du bei mir bist, will ich um Dich besorgt sein und Deine Kräfte stärken, damit Du mit Freuden im Herzen weiterziehst.

Wir stellen uns kurz vor...

Unsere Einrichtung besteht seit 1992 und liegt am Rand der Gemeinde Werneck, direkt neben der Balthasar-Neumann-Mittelschule, dem Schwimmbad und der Turnhalle. Das Gebäude selbst steht auf einer Grundfläche von ca. 4.600 qm und ist rundherum mit großzügigen Fensterflächen ausgestattet.

Ein Holzzaun umgrenzt den großzügigen Garten, der viele Bewegungsmöglichkeiten bietet. Er besteht teils aus angelegten Rasenflächen, aber auch aus gepflasterten Wegen. Rund um den Garten und auch ums Gebäude sind zahlreiche Bäume und Büsche gepflanzt, die für Abgrenzung sorgen, aber auch den Kindern viele Rückzugsmöglichkeiten und auch Schatten bieten.

Und so erfahren Sie mehr und erreichen uns:
http://www.kindergarten-marienau.de/

Träger: St. Johannesverein Werneck e.V.

Damit unser St. Johannesverein seine Aufgaben erfüllen kann, braucht er die finanzielle Unterstützung möglichst vieler Mitglieder und die engagierte Hilfe freiwilliger Mitarbeiter. Derzeit sind ca. 160 Bürger(-innen) Mitglied im St. Johannesverein Werneck e. V.. Von der Sache her liegt die Mitgliedschaft bei Eltern von Kleinkindern nahe. Da Kinder jedoch die Zukunft jeder Gemeinschaft sind, tragen auch alle anderen durch ihre Mitgliedschaft zu dieser wichtige Aufgabe bei.

Der St. Johannesverein Werneck e.V. braucht Sie !

Ansprechpartner:
Michael Fratz
Mobil: 01523-3814885
Tel: 09722-3634 (ab 20.00 Uhr)


Kindergarten Zwergenhöhle, Egenhausen

Unser Motto

Ein Ort des Lebens, des Lernens und der Begegnung.

Wir stellen uns kurz vor...

Der Kindergarten Zwergenhöhle in Egenhausen ist ein eingruppiger Kindergarten mit max. 30 Plätzen. Der Träger des Kindergartens ist der Caritas-Kindergartenverein St. Johannis Egenhausen e.V.. Die Kinder werden von zwei Erzieherinnen, wobei eine die Position der Kindergartenleitung inne hat, sowie von einer Kinderpflegerin betreut.

Für die 4 jüngsten Kinder unserer Einrichtung bieten wir die Betreuung in unserer integrierten Kleinkindgruppe an. Dies bedeutet, dass die Kinder für mehrere Stunden am Tag, von der Regelgruppe getrennt in ihrem eigenen Gruppenraum eine intensive und vor allem aber individuelle Förderung aller Kompetenzen erfahren dürfen.

In der Regelgruppe gestalten wir unsere Wochenplanung so, dass wir allen Kindern die Möglichkeit bieten, ihre Kompetenzen frei entfalten zu können. Auch die Vorschularbeit genießt bei uns einen hohen Stellenwert, denn nur wer gut auf die Schule vorbereitet wird, wird einen gelungenen Start ins Schulleben haben können.

Wir freuen uns über alle interessierten Eltern, die sich bei einem unverbindlichen Gespräch unsere Einrichtung mit unserem pädagogischen  Konzept anschauen möchten.

Kontakt :
Kindergarten Zwergenhöhle
Raingasse 4
97440 Werneck
Tel. 09722/1044

oder per E-Mail: kindergarten-egenhausen@t-online.de

Und so erfahren Sie mehr und erreichen uns:
https://www.kindergarten-zwergenhoehle.de/


Kindergarten St. Michael, Ettleben

Unser Motto

Erkläre mir und ich vergesse
Zeige mir und ich erinnere
Lass es mich tun und ich verstehe.
(Konfuzius)

Wir stellen uns kurz vor

Unser Kindergarten liegt zentral im Ortskern in unmittelbarer Nähe zum Pfarrheim, dem Sportgelände und dem gemeindeeigenen Spielplatz. Das Gebäude wurde in den Siebziger Jahren in eingeschossiger Flachbauweise erstellt.

Nach Süden erstreckt sich der naturnahe Spielplatz mit attraktivem Baumhaus um einen riesigen Ahornbaum. Ein Pumpenbrunnen lädt im Sommer zu erfrischenden Wasserspielen ein und der unter dem Ahornbaum halbschattig gelegene Sandspielplatz erfreut die Kinder ganzjährig.

Im Nutzgarten, mit Beerensträucher, Spalierobstbäumen und bunten Blumen, können die Kinder vom Frühjahr bis in den Herbst erste Naturerfahrungen sammeln und frische Früchte genießen.

Und so erfahren Sie mehr und erreichen uns:
https://kiga-ettleben.de/

E-Mail: info@kiga-ettleben.de


Kindergarten St. Elisabeth, Schleerieth

Unser Motto

Im Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit steht jedes einzelne Kind mit seiner ganz eigenen Persönlichkeit. Dabei orientieren wir uns am bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan.                                    

"Stärken - stärken"                                                                                                                          "Schwächen - schwächen"  

Die Kinder erfahren bei uns religiöses Leben nicht nur im Feiern kirchlicher Feste, sondern auch im alltäglichen Miteinander. Wir wollen durch liebevolle Zuwendung, Hilfsbereitschaft und Verständnis das Gefühl der Zugehörigkeit und Geborgenheit vermitteln. Das tägliche Begleiten, Unterstützen und Zusammensein soll unsere Kinder zu kompetenten und sozialen Menschen reifen lassen.

Und so erreichen Sie uns:
E-Mail: kindergarten-schleerieth@t-online.de

Trägerverein:
Caritas-Kindergartenverein St. Elisabeth e.V.

Der Verein gehört dem Caritasverband für die Stadt und den Landkreis Schweinfurt e.V. und über diesen dem Caritasverband für die Diözese Würzburg e.V. sowie dem Caritasverband e.V. als korporatives Mitglied an.

Der Verein wurde am 30.07.1919 (Tag der Ersteintragung) gegründet. Er ist Träger des ortsansässigen Kindergartens.


Kindergarten St. Leonhard , Stettbach

E-Mail: Kindergarten-stettbach@web.de


Kinderhaus Löwenzahn, Vasbühl

E-Mail: kinderhausloewenzahn@gmx.de

Musikverein Eschenbachtal e.V.

Der Musikverein umrahmt traditionell viele kirchlichen Feste und Anlässe in Eckartshausen und Rundelshausen diese sind:

  • Weißer Sonntag
  • Weckruf
  • Flurgang
  • Maiandacht
  • Bitttage
  • Fronleichnam
  • Dreifaltigkeitssonntag
  • Allerheiligen
  • Kinderkrippenfeier
  • Lichterprozession 03.10.
  • Begrüßung Radwallfahrer
  • Gestaltung von Gottesdiensten
  • Umrahmung von Jubiläen und Festgottesdiensten
  • Beerdigungen
  • und vieles mehr!

Vergelt´s Gott! Für die vielen Stunden und auch Probestunden die hierfür anfallen an alle aktiven Musiker/innen!!


Musikverein "Stand up", Egenhausen

„Steh auf und tu was“ das ist das Motto der Kirchenband aus der Pfarrei Egenhausen. Den Mitgliedern geht es nicht nur darum, sich selbst als Kirchenband in Konzerten zu präsentieren, sondern sie wollen vielmehr durch ihre Musik zu einer zeitgemäßen Gottesdienstgestaltung beitragen, die die Leute zum Mitmachen motiviert. Am 2. Weihnachtsfeiertag 1994 wirkten sie erstmals beim Gottesdienst mit. Seither gab es nicht nur ein paar personelle Veränderungen, sondern auch das Repertoire an Liedern und Instrumentalnummern hat sich in den beinahe zwei Jahrzehnten erheblich erweitert. Der Fundus umfasst heute ca. 170 Lieder. Neben Liedern aus der bekannten, mittlerweile beinahe klassischen „Troubadour“-Sammlung sind zahlreiche neuere von Siegfried Fietz, Kathi Stimmer-Salzeder oder Clemens Bittlinger darunter. Bei den Familiengottesdiensten an Weihnachten und Ostern ist die Band fester Bestandteil und zieht immer wieder Gläubige aus den umliegenden Ortschaften in unsere Kirche.

Besetzung

  • Veronika Weck (Keyboard, Gesang)
  • Armin Weber (Gitarre, Gesang)
  • Angelika Keller (Gesang)
  • Daniela Rettner (Gesang)
  • Lisa Rettner (Gesang, Flöte)
  • Burkard Rettner (Schlagzeug, Gesang)
  • Bernd Vierengel (Gesang, Trompete)
  • Sebastian Horn, Lukas Rettner (E-Bass)

Repertoire

  • Neu arrangierte Lieder aus dem „Troubadour“, andere Neue Geistliche Lieder, moderne Kirchenlieder.

Gründung

  • 1994

Kontakt


Musikverein Egenhausen/ Schleerieth

Der erste Musikverein, der sich mit Kirchenmusik beschäftigte, entstand im Jahre 1845. Mangels Nachwuchs und Führung zerfiel er allerdings nach einiger Zeit wieder. Erst 1925 entstand wieder eine Kapelle, die sich unter anderem um die Unterstützung bei kirchlichen Anlässen bemühte.

Heute ist der Musikverein Egenhausen/Schleerieth fester Bestandteil bei Maiandachten, allen Arten von Prozessionen, Wallfahrten, Erstkommunionen, Martinsumzügen, Jubiläen und Festgottesdiensten.

Wir sagen hierfür herzlich "Vergelt´s Gott"!


Bläserphilharmonie Werneck

Gleichwohl der Musikverein Werneck mit seinem Jugendblasorchester und mit seiner Bläserphilharmonie keine Kirchliche Gruppierung ist, sei er hier angeführt als fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Werneck und weit über die Region hinaus.
Er leistet im Bereich der musikalischen Bildung und in der Jugendarbeit überaus wertvolle Dienste für die Gesellschaft.
Beide Orchester tragen durch ihr Spiel bei verschiedensten, eben auch kirchlichen Anlässen zur Gestaltung von Gottesdiensten, Gedenkfeiern und Prozessionen u.a.bei. Eine besondere Freude ist die feierliche Gestaltung am 26.12. (2. Weihnachtsfeiertag/ Hl. Stephanus) und Ostermontag.

Dafür dankt die Pfarrei von ganzen Herzen und sagt: Vergelt´s Gott!

Mehr Informationen erhalten Sie auf der homepage des Musikvereins: MV-Werneck.de


Chor Desiderata

Wir sind ein 4-stimmiger Chor junger Erwachsener - oft mit instrumentaler Begleitung.

Hauptsächlich singen wir neue geistliche Lieder und gestalten Gottesdienste, Hochzeiten und Konzerte mit. Bei den Taize-Gottesdiensten sind wir auch mit dabei !

Neue Sänger und SängerInnen, Musiker und MusikerInnen sind jederzeit herzlich willkommen.

Wir proben

    alle vierzehn Tage
    jeweils am Dienstag
    um 20.30 Uhr
    im katholischen Pfarrzentrum Werneck.

Triebfeder und Leiterin unseres Chores ist Ruth Pfister (Tel.: 0 97 22 / 66 20)

Aus MANCHMAL wird „SOMETIMES“

Ab und zu waren „sie“ in der Kirche schon zu hören! Manchmal haben „sie“ sogar gar nicht schlecht gesungen! Aber wer sind „sie“? Diese Frage auf ein Wort zu reduzieren, das geht nur über einen

aussagekräftigen Gruppennamen. Und so überlegten Ruth Pfister, Leiterin von „DESIDERATA“ und eben auch diese meist recht spontan agierende Gesangsgruppe, welcher Namen denn nun für diese Gruppe sangesfreudiger Sängerinnen und Sänger passen könnte. Es bot sich ein englischer Gruppennamen an, das ist nicht nur „in“, sondern das angedachte Wort liegt tatsächlich weicher, und angenehmer im Ohr als das deutsche „MANCHMAL“. Nachdem nur zuweilen gesungen wird

– manchmal – sometimes also, lag der Name SOMETIMES“ nahe. Der Vorschlag erfuhr erkennbaren Widerspruch. Wer gehört nun dazu: Man könnte sagen: Außer der Leiterin Ruth Pfister: Mal die, mal der; mal der, mal die; wer eben Lust hat. Alle und jeder. Ehrlicherweise sind Sängerinnen und Sänger von „DESIDERATA“ die Basis. Ansonsten ist die Gruppe tatsächlich offen für alle die mitsingen wollen. (Den Verfasser dieses Textes haben „sie“ ja auch genommen.) Regelmäßige Proben gibt es nicht. Anlassbezogen finden im Vorfeld meist drei oder vier Proben statt. Im Logo der Gruppe sind einige der Anlässe aufgeführt, bei denen „sie“ bislang aktiv wurden. Wichtig ist der Gruppe die Feststellung, dass hier keine Konkurrenz zu bestehenden

Chören aufgebaut werden soll. Die Gruppe versteht sich eher als Notnagel – singt aber immer mit Begeisterung, zur Ehre Gottes! Aber eben nur: „SOMETIMES“!

Bernhard Wegscheid


dUe - Singgruppe

"den Umständen entsprechend" - so der Name des Chors

Die Singgruppe "dUe" umrahmt eben je nach Anlaß, Familiengottesdienste, Bußgottesdienste, Jubiläen oder auch den Weihnachtsmarkt. Unter der Leitung von Gerhard Scholz trifft sich die Gruppe einmal im Monat oder vor Auftritten auch wöchentlich.

Jeder der Spaß hat am Singen ist bei uns "Herzlich Willkommen".

Eckartshausen

Kommunionhelferdienst

  • Inge Götz
  • Bernhard Götz
  • Heinrich Saam
  • Walter Pfister

Lektorendienst

  • Sabine Pfister
  • Michaela Doll
  • Christine Tippner
  • Alexander Saam
  • Kornelia Lorenz
  • Inge Götz
  • Ingrid Weingärtner

Wort-Gottes-Beauftragte

  • Vera Müller
  • Inge Götz
  • Bernhard Götz
  • Alexander Saam

Küster

  • Georg Hemmerlein
  • Franz Ziegler
  • Ingrid und Albert Weingärtner
  • Walter Pfister
  • Herbert Weisensee

Egenhausen

Kommunionhelfer

  • Angelika Keller
  • Leo Pfeuffer
  • Reinhilde Popp
  • Lisa Rettner
  • Petra Schröder
  • Willibald Seuffert
  • Claudia Vierengel-Weck 

Lektoren

  • Robert Fick
  • Michael Grätz
  • Leo Pfeuffer
  • Reinhilde Popp
  • Lisa Rettner
  • Pauline Weck

Küster

  • Edmund Rettner
  • Reimar Volk 

Organisten

  • Simone Popp
  • Sandra Walter
  • Veronika Weck

Rundelshausen

Kommunionhelferdienst

  • Burkard Heil
  • Brigitte Pfister
  • Wolfgang Ziegler
  • Heike Fischer

Lektorendienst

  • Monika Burkard
  • Heike Fischer
  • Burkard Heil
  • Brigitte Pfister
  • Silke Rottmann
  • Wolfgang Ziegler

Küsterdienst

  • Alfred Reuß
  • Wolfgang Ziegler
  • Martin Sauer

Wort-Gottes-Beauftragte

  • Heike Fischer

Schleerieth

Kommunionhelferdienst

  • Ingrid Graber
  • Anita Kraus
  • Zita Metzger

Lektorendienst

  • Ingrid Graber
  • Eduard Hederich
  • Zita Metzger
  • Gerhard Scholz
  • Martin Schraut
  • Anna-Lena Schraut

Wort-Gottes-Beauftragte

  • Claudia Bechtold

Küsterdienst

  • Berthold Schneider / Gerhard Scholz

Orgelspieler

  • Simone Reisacher
  • Veronika Weck
  • Sandra Walter

Miteinander - Füreinander so lautet das Motto der Nachbarschaftshilfe im Markt Werneck.

Gemeinsam mit den Katholischen Pfarreiengemeinschaften Heiliger Sebastian und Maria im Werntal und der evangelische-lutherische Pfarrgemeinde Werneck wurde dieses Projekt im Oktober 2017 auf den Weg gebracht.
Vor dem Hintergrund der demografischen und strukturellen Veränderungen gewinnen wohnortnahe und alltagspraktische Unterstützungsangebote für ältere Menschen zunehmend an Bedeutung. Bürgerschaftlich engagierte Nachbarschaftshilfen können wesentlich zum Verbleib in der eigenen Häuslichkeit und zum Erhalt von Sozialkontakten beitragen. Im Vordergrund steht immer bürgerschaftliches Engagement und somit Hilfe von und für Bürgerinnen und Bürger in der Gemeinde. 

So schuf der Markt Werneck eine Koordinationsstelle für alle 13 Ortsteile im Rathaus, bei der die Fäden des Projektes zusammenlaufen. Frau Vanessa Trujillo-Bäuerle ist Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und donnerstags von 13:30 bis 17:30 Uhr im Rathaus für alle Fragen rund um die Nachbarschaftshilfe zu erreichen: Tel. 09722-2291 oder per Email an vanessa.trujillo-baeuerle@werneck.de

Die Palette der Aktivitäten umfasst unter anderem Besuchsdienste, Fahr- und Begleitdienste, Unterstützung beim Einkauf, Hilfe im Garten oder Trauerbegleitung umfassen. Klar ist aber auch, dass die Nachbarschaftshilfe weder den ambulanten Pflegedienst ersetzt noch Dienstleistungen. Dazu bedarf es natürlich der ehrenamtlichen Helfer, um dies in die Tat umzusetzen, und Menschen, die den Schritt wagen und Hilfe anfordern und in Anspruch nehmen. Beide bringt die Nachbarschafthilfe zusammen: Miteinander - Füreinander.

Der Flyer hat weitere Informationen für Sie:
Nachbarschaftshilfe (PDF-Datei)

Ich brauche Hilfe:
Mit diesem Formular können Sie sich neben der telefonischen Anfrage unter 09722-220 an den Markt Werneck wenden: Fragebogen_Hilfesuchende_Nachbarschaftshilfe.pdf

Ich biete Hilfe:
Sie sind bereit ein Stück Ihrer Lebenszeit für andere einzubringen. Füllen Sie dieses Kontaktformular aus und geben es im Rathaus ab: Fragebogen_Helfer_Nachbarschaftshilfe.pdf

  • Sie planen eine Familien- oder Betriebsfeier im kleinen oder großen Stil? 
  • Sie wollen für Ihre Organisation, Firma, Partei oder Gruppe ein Seminar veranstalten?
  • Sie suchen einen Ort für Vorträge, Meetings Produktpräsentationen?

Dann sind Sie im Pfarrzentrum Werneck richtig!

Erfahren Sie mehr darüber im Flyer und bei den Vermietkosten:

Online-Formular: Terminanfrage Pfarrzentrum Werneck

Schleerieth

Traditionell treffen wir uns jeden Monat zum gemütlichen Beisammensein in der alten Schule.

Verschiedene Themen, wie z.B der politische Aschermittwoch oder „Vergesslichkeit im Alter“ finden großes Interesse.


Werneck

Grüß Gott allen Senioren in unserer Pfarrei und in ganz Werneck! 

Frau Steffi Reith gestaltet mit ihrem Team die Seniorennachmittage in Werneck. Treffpunkt ist die Cafeteria am Schwimmbad. Die Termine (Mittwoch, Mitte des Monats) entnehmen Sie dem aktuellen Pfarrbrief oder dem Amtsblatt.

Gemeinden und Kirchorte

Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung, Eckartshausen

Unsere Kirche war bis zur Landkreisreform 1972 die einzige Wallfahrtskirche im Landkreis Schweinfurt. Sie ist im spätgotischen Stil erbaut. Als Bauherren gelten die Ritter von Thüngen. Wahrscheinlich waren aber auch noch andere Adelsgeschlechter als Wohltäter beteiligt. Der Chorraum entstand wohl zwischen 1460 und 1467, und ist unter der Regierung des Fürstbischofs Rudolf von Scherenberg vollendet worden. Das Langhaus ist erst später, während der Regierung des Fürstbischofs Lorenz von Bibra (1495-1519) erbaut und um 1500 vollendet worden. Der Turm dürfte laut der am Scheitel der südlichen Schallöffnung außen befindlichen Jahreszahl um 1525 vollendet worden sein. Er steht an der Nordseite des Chores und ist in vier hohe Geschosse mit Gurtgesims aufgeteilt.

Auf der rechten Seite des Langhauses befindet sich der Gnadenaltar mit dem Gnadenbild, einer

PIETA - eine Homage an M. Grünewald

Die Entstehung der Wallfahrt liegt im geschichtlichen Dunkel. Eine Sage in der Dorfbevölkerung erzählt folgendes:

An der Stelle des heutigen Gotteshauses stand ein hohler Apfelbaum. Ein in der Nähe hütender Hirte hörte aus dem Stamm ein klägliches Weinen. Bei näherem Hinsehen fand sich das Bild der Schmerzhaften Muttergottes. Nachdem sich das Bildnis, nach wiederholtem
kirchen eckartshauses inneres 1 verkleinert

Fortbringen zum Pfarrer nach Schleerieth, wieder an der alten Stelle einfand, betrachtete man dieses Vorkommnis als Fingerzeig Gottes, und man beschloss, an dieser Stelle eine Kirche zu bauen. Wahrscheinlich fand bald nach dem Auffinden des Muttergottesbildnisses eine Verehrung desselben durch Gläubige aus der Umgebung. Der erste schriftliche Nachweis über eine Marienwallfahrt in Eckartshausen stammt aus einem Visitationsbericht des Jahres 1576. Bis heute pilgern Gläubige aus der Umgebung in regelmäßigen Abständen, hauptsächlich in den Wallfahrtsmonaten Mai und September, nach Eckartshausen. Den Abschluss der Wallfahrten bildet seit einigen Jahren die Rosenkranzandacht mit Lichterprozession am 03. Oktober.

Unser Patrozinium feiern wir am 2. Juli (Mariä Heimsuchung).

Besonders erwähnenswert ist, dass die Wallfahrtskirche Eckartshausen am
Jakobusweg liegt und außerdem Station des fränkischen Marienweges im Bistum Würzburg ist.

Eckartshausen wurde erstmals 1161 urkundlich erwähnt und liegt 4 km nördlich von Werneck.

Aktuell zählt Eckartshausen 420 Einwohner, davon 353 Katholiken.

Die Aufgaben in unserer Gemeinde sind auf vielen Schultern verteilt. Unsere Kirchenverwaltung besteht aus vier Mitgliedern. Der Pfarrgemeinderat arbeitet gemeinsam mit Schleerieth und Rundelshausen zusammen. Eckartshausen ist darin mit sieben Mitgliedern vertreten. Außerdem haben wir drei neu ausgebildete Gottesdienstbeauftragte, sechs Mesner, vier Kommunionhelfer/in, zwölf Lektor/innen und sieben Ministranten. Weiterhin helfen Ehrenamtliche mit bei der Vorbereitung der Kinderkrippenfeier, beim Blumenschmuck, bei der Kirchenwäsche und beim Reinigen der Kirche.

Während des Jahres haben wir folgende Aktionen:  Rorate im Advent, Adventsnachmittag der Senioren; Kinderkrippenfeier am Heiligen Abend. 

Für die Zukunft wären Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen sehr wünschenswert, damit unser Gemeindeleben im Ort erhalten bleiben kann. Als Teil der Pfarreiengemeinschaft wünschen wir uns eine gute Zusammenarbeit mit den anderen acht Gemeindeteilen.

Außenansicht der Filialkirche Mariä Heimsuchung in Eckartshausen

St. Johannes der Täufer, Egenhausen

1766 wurde das am Jakobusweg liegende Gotteshaus nach Plänen des Hofarchitekten Johannes Michael Fischer, dem Nachfolger von Balthasar Neumann erbaut.

Kirche

Aus vorheriger Zeit blieb nur der dreigeschossige 35 Meter hohe Juliusturm stehen. Die zweigeschossige gegliederte Hauptfassade ist in warmgelben Sandstein ausgeführt. Das obere Mittelfeld ziert die Figur des Guten Hirten mit der Inschrift: „Seht, das Lamm Gottes ist durch seinen Verdienst in Ruhm gesetzt.“ In den seitlichen Nischen stehen der Kirchenpatron Johannes der Täufer und Johannes, der Evangelist. Die Kirchenfassade wurde 1996 komplett restauriert.

Die Weihe des Neuen Altars

am 05.12.2004 durch Bischof Friedhelm Hofmann markierte den Abschlußhöhepunkt der Innenrenovierung. Im Mai 2007 wurde mit Bischof Friedhelm Hofmann 200 Jahre Pfarrei Egenhausen gefeiert.

Unser Friedhof

Der Friedhof steht unter Denkmalschutz und wurde 1962 bei einem Wettbewerb der deutschen Gartenbaugesellschaft als mustergültig im Bundesgebiet mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Für die Grabsteine wird heute noch ausschließlich heimischer Sandstein verwendet. 1998 stand eine Erweiterung des vorhandenen Friedhofes an. In vielerorts nicht mehr aufzutreibender vorbildlicher Eigenleistung der Bevölkerung Egenhausens, wurde die Friedhofserweiterung mit einer Bruchsteinmauer aus heimischem Sandstein eingefriedet.

Unsere Pfarrgemeinde

Von den 620 Einwohnern sind 550 (89 %) katholischen Bekenntnisses. In unserer Pfarrgemeinde sind folgende Gruppen, Verbände, geistlichen Gemeinschaften und Initiativen aktiv: Katholische Arbeiternehmer-Bewegung; Kath. Kindergarten St. Johannes der Täufer; Senioren; Vierzehnheiligen-Bruderschaft Egenhausen; Kath. öffentliche Bücherei; Pfarrband „Stand up“

Für uns wertvoll, typisch und markant, - und unsere Identität beschreibend sind: Guter, bis sehr guter Gottesdienstbesuch an Sonn- und Werktagen! Rosenkranzgebet, Gesang während der Gottesdienste; Hohe Beteiligung beim Sakrament der Beichte; Feierliche und überregional sehenswerte Fronleichnamsprozession an Fronleichnam; Traditionen, wie Trachten zu Erntedank werden erhalten; Flurgang, Markusprozession; Fußwallfahrten nach Eckartshausen sowie nach Vierzehnheiligen; Anbetungen der Heiligen Eucharistie, Kindergottesdienst, Familiengottesdienste mit Pfarrbandbeteiligung; Zusammengehörigkeitsgefühl als Pfarrgemeinde; Soziale Kontakte, …

So liegt unser Dorf

Das lang gestreckte Straßendorf Egenhausen, mit seinen rechts und links mit der Giebelseite zur breiten Dorfstrasse blickenden schmucken, meist zweigeschossigen Häusern liegt am Ende eines flachen Tales, das von der B19 zwischen Geldersheim und Schnackenwerth nach Nordwesten führt.

Unsere Dorfgeschichte

Der Name des Dorfes bedeutet „zu den Häusern des Egino“. Nach alten Chroniken soll um das Jahr 810 der Burgherr der „Alten Burg“ Egino geheißen haben. 890 wird Egenhausen erstmals urkundlich erwähnt, als König Arnulf von Kärnten, damals römisch deutscher Kaiser von 887 - 899 „Eginhusia“ und einige andere Besitzungen dem Kloster Fulda schenkte. Egenhausen dürfte wesentlich älter sein. Am „Steinberg“ wurde ein ca. 4.500 Jahre altes Steinbeil gefunden, so dass in der Jungsteinzeit hier Menschen gesiedelt haben oder zumindest durchgezogen sind.

Außenansicht der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer in Egenhausen

Pfarrei Sankt Michael Ettleben

Die erste Besiedlung Ettlebens erfolgte wahrscheinlich schon in der Jungsteinzeit. Aus der Epoche der Bandkeramiker fand man Siedlungsreste in den Fluren.

Der Ortsname deutet auf die Besiedlung durch die Thüringer im 3./4. Jahrh. nach Chr. – im sogenannten Gotzfeldgau - hin.

838 liest man urkundlich von einer „hettilebaro marcu“, einer Gemarkung, die zum Erbgut des Etto gehörte und an einer karolingischen Straße lag. Damals schenkten die Edelherren Theotrat, Ewih und Witderpf Güter an das Kloster der Hl. Bonifatius in Fulda.

Von einem 1165 verfassten Schriftstück, dessen Original verschollen ist, tauchte 1467 eine Abschrift auf, die von einem Streit des Ettlebener Pfarrers Wetzilo (er war Würzburger Domherr) mit dem Kloster Theres berichtete. Es ging dabei um eine Kapelle in Rheinfeld. Der Würzburger Bischof Herold entschied zwar zugunsten des Klosters Theres, doch die Pfarrechte – d.h. Taufe und Bestattungen – blieben beim Pfarrer von Ettleben.

Nach dieser mittelalterlichen Pfarrorganisation gehörten zu Ettleben 12 weitere Filialen. Von Schraudenbach bis Röthlein, von Egenhausen bis Waigolshausen. Wir wissen davon aus Urkunden über Grundstücksgeschäfte zwischen Domherren (Würzburg) und Klosterherren (Theres). Es war die Zeit, als Kaiser Friedrich Barbarossa herrschte (1152 – 1190) – Würzburg war wichtig – denn 1156 heiratete er dort Beatrix von Burgund. Schweinfurt war zu dieser Zeit „Freie Reichsstadt“.

Die Welt- und die Ortsgeschichte waren eng verknüpft und sind es z.T. noch immer: manchmal mehr - zeitweise weniger. Wir dürfen also davon ausgehen, dass ein Kirchenbau schon immer am heutigen Platz stand. Das Aussehen freilich hat sich oft verändert, denn zu allen Zeiten unterlag auch die Architektur gewissen Modebestrebungen und zwar sowohl im Innern, als auch im Äußeren.

In der Reformationszeit war Ettleben wohl, wie die umliegenden Dörfer, auch kriegsgeplagt. Genaueres wissen wir aber nicht. Luthers Thesen wurden 1517 veröffentlicht. Immer mehr Dörfer lösten sich aus dem Pfarrverband.

1576 wurde das erste Pfarrhaus erbaut. Damals waren in einem Jahr etwa 300 Kommunionkinder vorzubereiten! Das heutige Pfarrhaus stammt aber aus der Zeit von 1736 (Jahrzahl am Türsturz zum Pfarrhauskeller) mit großem Hofraum, Hausgarten und Ställen und einem beachtlich tiefen Keller.

m etwa 1600 entstand der Neubau des Kirchturms mit Echterspitze auf dem quadratischen Turm mit 7,5 Metern Seitenlänge. Aus dieser Zeit stammt noch unser Taufstein.

Sie wird im Beisein von Fürstbischof Julius Echter am 6. Oktober 1613 eingeweiht, zu Ehren des Erzengels Michael.

1645, gegen Ende des 30-jährigen Krieges, wird der Turm am 20. Juni auf Befehl des schwedischen Generals Königsmark ausgebrannt und in den Jahren 1648 bis 1650 wieder aufgebaut mit 3 Glocken. Die Geschichte erzählt, dass die schwedischen Truppen auf ihrem Rückweg durch Werneck zogen, von der dortigen Burg aus beschossen wurden und deshalb Ettleben angegriffen haben.

1710 wurde der Dorfbrunnen gebaut: Kuppeldach und Laterne auf acht kreisförmig angeordneten jonischen Säulen. Er galt als einer der schönsten Brunnen Unterfrankens, wurde aber im 2. Weltkrieg zerstört und nach dem Dorffest 1989 wieder aufgebaut und zwar im Größenverhältnis 7:8.

Ettleben ist seit der Gebietsreform - 30. Juni1972 - einer von 13 Ortsteilen des Marktes Werneck.

Baugeschichtliche Änderungen im Laufe der Epochen

In der Zeit von 1519 bis 1899 war die Form und Größe des Erdgeschosses der Kirche gleich geblieben. In den Aufzeichnungen steht zu lesen, dass der Amtschreiber von Werneck sich in einem Brief an den Fürstbischof Julius Echter über den „höchst baufälligen Turm“ beschwert hat. Am 28. Dezember 1611 erhielt er ein Schreiben aus Würzburg, in dem der Empfang des Kostenvoranschlags „wegen Verlengerung der Kirch“ bestätigt wird. An diese Renovierung erinnern die schon genannten Echterwappen und zwei gotische Spitzbögen an der Nordseite des Langhauses. Unsere Kirche in ihrem barocken Gewand des 18. Jahrhunderts entstand wohl zeitgleich mit der Schnackenwerther – ihrer Filialgemeinde – unter Pfarrer Anton Klüpfel.

Aus dieser Zeit haben sich bis heute in der Kirche erhalten:

  • Die Statue der unbefleckten Empfängnis der Gottesmutter von 1786 – linker Nebenaltar
  • Michaelsstatue mit Schwert und Waage an der linken Wand
  • Ölbilder des Hl. Johannes von Nepomuk über dem hinteren Seiteneingang und
  • des Hl. Antonius am Emporenaufgang (Rahmen jeweils von 1818)

Nach der Zeit des Barock folgte der Empire-Stil des 19. Jahrhunderts

Die Zeit des Barock verlor ihren Glanz. Die Französische Revolution von 1789 schwappte auch zu uns herüber. Die Säkularisation von 1803, der Untergang des Hochstiftes Würzburg, die Franzosenkriege und vieles andere mehr brachten neue politische und gesellschaftliche Verhältnisse und damit auch ein neues Empfinden. Der Klassizismus, auch Empire-Stil genannt, war eine Abkehr von den überschwänglichen barocken Formen, ein Streben nach stiller Größe und einer gewissen Nüchternheit.

Es verschwanden die alten Grabplatten aus der Kirche – siehe nördl. Außenwand. Das Beinhaus musste der Sakristei weichen. Altäre wurden abgebaut und öffentlich versteigert. Neuanschaffungen wurden getätigt und das Kircheninnere bekam ein neues Aussehen.

  • Der Hochaltar bekommt eine Kreuzigungsgruppe
  • Dazu zwei knieende Engel
  • Kanzel mit Kanzeldeckel, Posaunenengel und Rückwand
  • Ewig-Licht-Ampel
  • Neue Orgel mit 14 Registern – alte nach Hilpertshausen verkauft
  • Kreuzwegbilder neu
  • Emporenbrüstung – ohne Apostelbilder

Erweiterung und Turmneubau 1899 – 1901

Wieder einmal stand eine Erneuerung an – diesmal mit völliger Veränderung des gesamten Dorfplatzes. Im Innern der Kirche musste manches alte Stück weichen: alle drei Altäre, die Kommunionbank und das Chorgestühl. Der Münchner Portrait- und Historienmaler Ludwig Kandler verlieh durch seine Maler- und Stuckarbeiten der Kirche ihr einheitliches Aussehen bis zum heutigen Tag. Von ihm stammen das Deckengemälde - Michael mit dem Engelsturz im Langschiff und Maria Krönung durch die Hl. Dreifaltigkeit im Altarraum (nachempfunden dem spanischen Maler Murillo). Auch gestaltete er die Altarblätter der Seitenaltäre der Hl. Familie und der Herzen Jesu. (allerorts gründeten sich zu dieser Zeit entsprechende Herz-Jesu-Bruderschaften).

Die Apostelbilder des früheren Altars kamen an der unteren Emporenbrüstung zu neuen Ehren. Leider verschwanden die Namen. Von Kandler wurde auch die 14. Station des Kreuzweges neu gemalt.

Mit dem 2. Vatikanischen Konzil (1962-65) kam die letzte Neuerung der Gotteshauses: Der Volksaltar mit dem Ambo und der Priestersitz, sowie neue Bänke aus Brasilkiefernholz. Den krönenden Abschluss bildete die neue Orgel mit jetzt 16 Registern, eingeweiht am 25. Januar 1976.

Pieta und Kronleuchter von 1902. Besonderheit: Das Reliquiar von 1781.

Außenansicht der Pfarrkirche St. Michael in Ettleben

Kirche Rundelhausen - Hl. Petrus von Alcántara

Rundelshausen als kleinster Ort der Gemeinde hat heute 306 Einwohner (Stand 01.06.2017). Davon sind 225 röm.-kath. Christen (Stand Dez.2018). Der Kirchenpatron ist der Hl. Petrus von Alcantara.

Seit dem Jahr 1718 gibt es eine eigene Kirche. Vorher mussten die Einwohner die Kirche in Ettleben nutzen, zu deren Pfarrei sie damals gehörten. Ab 1807 wurde Rundelshausen der damaligen Kuratie Werneck zugewiesen. Seit 1859 gehört man schließlich zur Pfarrei Schleerieth. In diesem Zusammenhang sollte die Kirche so erweitert werden, dass auch die Gläubigen aus Eckartshausen die Kirche besuchen konnten. Die Erweiterung kam quasi einem Neubau gleich, so dass über dem Portal 1860 als Erbauungsjahr eingemeißelt ist.

Das Kirchengebäude hat innen im Laufe der Zeit mehrfach seinen Stil geändert. Nach einem Artilleriebeschuss am Weißen Sonntag 1945, waren erhebliche Baumaßnahmen notwendig, die wesentlich zum heutigen Grundriss mit dem seitlichen Glockenturm aus Stein führten.

Die Kirchenrenovierung 1966/67 führte schließlich, zum heutigen Erscheinungsbild im neuromanischen Stil, mit der schlichten Schönheit und Wärme des heimischen Sandsteins, der innen und außen die Architektur bestimmt.

Altäre, Ambo, Tabernakelstein und der Taufstein aus diesem Element wurden im Laufe der Zeit vom örtlichen Steinmetzbetrieb Katzenberger gefertigt. So entstand eine weit und breit unverwechselbares Gesamtkunstwerk.

Die Kirche ist, einmalig in der Diözese, dem Hl. Petrus von Alcantara geweiht.

Der spanische Mystiker, Bußprediger und franziskanischer Reformer war außerdem geistiger Begleiter der Teresa von Avila und hoher Politiker. Er wurde bei bösartigem Fieber angerufen, die früher in unserer Gegend wiederholt epidemieartig aufgetreten sind. Er ist auch Schutzpatron Brasiliens und der Region um Alcantara. Der Gedenktag des Kirchenpatrones ist der 18.10. Das Kirchenpatrozinium wird immer an dem Sonntag gefeiert, der diesem Termin am nächsten ist. Zu diesem Gottesdienst wird immer ein Priester als Festprediger eingeladen. Im Anschluss an den Gottesdienst wird noch ein Umtrunk auf dem Kirchplatz für die Kirchenbesucher angeboten.

Den Rundelshäusern ist ihr Kirchenpatron wichtig. Das sieht man auch daran, dass 2018 eine 13-köpfige Reisegruppe nach Alcantara in Spanien reiste, um den Geburtsort und einige andere Wirkungsstätten des Pedro, wie er in seiner Heimat genannt wird, zu besuchen.

In der Kirche liegt das Buch "Über die Brücke gehen", Exerzitien im Alltag nach Petrus von Alcantara zur Ausleihe aus.  Hier kann man auch viel über diesen Heiligen erfahren.

Man sieht es nicht und hört es nicht, dass auch unsere Orgel etwas ganz Besonderes ist. Sie spielt auch ohne Organist. Das ist kein Wunder sondern nur technischer Fortschritt, der genutzt werden muss, nachdem der Organist in Ruhestand gegangen ist und kein Nachfolger gefunden werden konnte. Die Lieder werden als Datei eingespielt und können auch von musikalischen Laien abgerufen werden. Jedoch ist es jederzeit möglich, dass ein Organist die Orgel spielt.

Rundelshausen ist im Laufe der Zeit also schon einige „Pfarreiengemeinschaften“ eingegangen, mit Partnern, die heute wieder zusammentreffen. Als Juniorpartner hat man sich an größere angelehnt, ohne jedoch die eigene Identität und Stärke zu verlieren.
Seit Einführung des Pfarrgemeinderates 1968, tagen die Vertreter der Kirchengemeinden Eckartshausen, Schleerieth und Rundelshausen gemeinsam.

Rundelshausen ist auch dafür bekannt, dass es alljährlich am 3. Wochenende im Juli eine zweitätige Fahrradwallfahrt nach Maria Buchen gibt. Auf die Initiative von Otto Kirchner machen sich Pilger seit 2004 aus der Gemeinde und umliegenden Dörfern mit dem Rad auf den Weg zum demca. 65 km bekannten Wallfahrtsort im Spessart.

Im Sommer, normalerweise kurz vor den Ferien, wird der Familiengottesdienst unter freiem Himmel gefeiert. Mit aktiver Beteiligung vieler Gemeindeangehöriger wird der Gottesdienst gestaltet. Danach wird meist ein Weißwurstfrühstück angeboten, dessen Erlös jeweils an einen wohltätigen Zweck gespendet wird.

Nach der „Frühschicht“ in der Fastenzeit oder dem Rorategottesdienst findet immer ein gemeinsames Frühstück, zu dem jeder etwas mitbringt, von Jung und Alt in der alten Schule statt.

Die Sternsinger aus Rundelshausen besuchen seit Jahren nicht nur die Häuser im Ort, sondern ziehen einen Tag vorher schon durch das benachbarte Gewerbegebiet, bringen auch dort den Segen zu den geschäftsleuten und sammeln Geld für die Sternsingeraktion.

Bereits seit 1994 gibt es in der Adventszeit in der alten Schule einen „OASE“-Gottesdienst, der schon seit dieser Zeit immer von Günter Kirchner vorbereitet wird. Genauso lange feiert Pfr. Heribert Kaufmann diesen mit uns. In kleiner lockerer Runde wird gebetet, gesungen, Bibel geteilt oder auch getanzt. Danach gibt es Kuchen und Tee.

Viele Aktionen stärken das Gemeinschaftsgefühl in unserer Pfarrgemeinde. Hierzu zählen beispielsweise der Seniorennachmittag im Advent, Ministrantenspieleabende und -ausflüge, Misereoressen, Sonntagskaffee, Glühweinabende, Schmücken des Osterbrunnens oder auch der Umtrunk nach dem Patroziniumsgottesdienst.

Wir wünschen uns, dass wir auch zukünftig unsere kleinen Besonderheiten erhalten können. Gleichzeitig hoffen wir durch die Pfarreiengemeinschaft neue Impulse und mehr Möglichkeiten für unser Leben zu bekommen.

Außenansicht der Filialkirche St. Petrus von Alcantara in Rundelshausen

Mariä Himmelfahrt, Schleerieth

Die ältesten Unterlagen über die Pfarrei Schleerieth stammen aus den Jahren 1450 – 1464. Im Jahre 1453 wurde Schleerieth als eigene Pfarrei erwähnt, seit 1470 ist in Schleerieth immer ein Pfarrherr gewesen. In dieser Zeit wurde vermutlich auch die erste Kirche gebaut. In den Jahren 1610-1612 wurde der Kirchturm neu gebaut. 1823 wurde ein Kirchenneubau beschlossen, der im Jahr 1862 fertiggestellt wurde.

Die letzte große Kirchenrenovierung fand in den Jahren 1970/1971 statt. Im Jahre 2000 wurde der Kirchturm neu eingedeckt. In den Jahren 2002/3 wurde das Pfarrhaus saniert. 2004 wurde die Orgel renoviert. In den Jahren 2008/9 wurde Dachstuhl und Fassade restauriert und die Kirchentreppe erneuert. 

Der Pfarrei Mariä Himmelfahrt, Schleerieth sind als Filialen angeschlossen.

Aus diesen Gemeinden bildet sich auch der gemeinsame Pfarrgemeinderat.
Seit Herbst 2008 nehmen auch Vertreter aus Egenhausen und Vasbühl an den Sitzungen teil.

In unserer Pfarrei gibt es z. Zt. 25 Ministrantinnen und Ministranten.

Während des Jahres werden verschiedene Aktivitäten gemeinsam mit Eckartshausen, Rundelshausen, Egenhausen und Vasbühl durch die Pfarrgemeinderäte und die Eltern organisiert.

Nähere Einzelheiten zu diesen Gremien und Gruppierungen erhalten Sie über die Navigation-Seite

Für die Senioren findet jeden Monat ein Seniorennachmittag statt, den Frauen aus den verschiedenen Gruppierungen der Gemeinde gestalten. Hierzu sind auch die Senioren aus Eckartshausen und Rundelshausen eingeladen. In der Vorweihnachtszeit findet ein Seniorennachmittag zusammen mit dem Markt Werneck statt.

Die Katechesen finden bereits jetzt mit allen 9 Gemeinden der Pfarreiengemeinschaft statt.

Wir hoffen, dass unser kirchliches Leben auch in der Pfarreiengemeinschaft so rege weitergeht. Dazu gehören ein Vorabend- oder Sonntagsgottesdienst, eine Werktagsmesse am Donnerstag, Andachten an hohen Feiertagen, Bußgottesdienste vor Ostern und Weihnachten mit Beichtgelegenheit, der Lichtergottesdienst in der Fastenzeit sowie die Rorate in der Adventszeit, ein Familiengottesdienst, die Feier der Kartage und der Osternacht, der Weiße Sonntag, die Bittprozession nach Eckartshausen, Palmprozession, Flurgang, Fronleichnamsprozession, Umgang am Patrozinium, Friedhofsgang an Allerheiligen und am Dreifaltigkeitssonntag, die Ewige Anbetung und die Christmette.

Für die Zukunft wünschen wir uns die Bewahrung bewährter Traditionen, aber auch Neuerungen, besonders in der Jugendarbeit, sowie ein gleichberechtigtes Miteinander innerhalb der Gemeinschaft.

Zum Ort

hat 444 Einwohner (davon 370 Katholiken) und ist einer von 13 Ortsteilen des Marktes Werneck, wir haben eine Verbandsschule und einen Kindergarten.

Die Renovierungsarbeiten sind abgeschlossen. Am 03. November 2013 fand die Altarweihe statt.

  • St. Petrus von Alcantara, Rundelshausen
  • Mariä Heimsuchung, Eckartshausen
Außenansicht der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Schleerieth

Sankt Andreas in Schnackenwerth

.. rund um den Kirchberg eine lebendige Gemeinde.

Unsere 260 Jahre alte St.- Andreas - Kirche (renoviert von 1995-1999) steht im Mittelpunkt unseres kirchlichen Lebens. Der Großteil unserer Gemeinde feiert hier regelmäßig die Gottesdienste des Kirchenjahres und unsere ortseigenen Feste. Dabei versuchen wir, aufbauend auf den reichen Schatz unserer Traditionen, mit neuen Elementen die Liturgie ansprechend zu gestalten und sind froh, dass bei uns noch alle Generationen präsent sind und sich aktiv mit einbringen.

Wir sind stolz auf unseren Pfarrer Franz Magerer, der ungeachtet seines Alters von 92 Jahren wie ein guter Hirte seinen Dienst für Gott und unsere Gemeinde verrichtet. Mit seiner aufgeschlossenen Art versteht er es, dass die gute Zusammenarbeit mit den kirchlichen Gremien über die Jahre gewachsen ist und nun Früchte trägt in einem vielseitigen und lebendigen kirchlichen Leben in unserem Dorf.

Um unsere Kirche gruppiert sich eine Gadenanlage, die unter der Federführung des Marktes Werneck und in Mitwirkung mancher Helfer aus dem Dorf in den vergangenen Jahren renoviert wurde. Die Gaden werden für verschiedene Festlichkeiten genutzt, z.B. beim jährlichen Martinszug und vielen anderen Veranstaltungen unserer örtlichen Vereine, die sehr rege tätig sind.

Ein gutes Miteinander von allen örtlichen Vereinen wie beispielsweise Anglern, Eigenheimern, Feuerwehr, Sportverein und Pfarrgemeinde ist uns allen sehr wichtig.

Rund 367 Katholiken bei etwa 420 Einwohnern leben in unserem Dorf, das im Jahr 2015 1000 Jahre alt wird.

Rund 50 Ehrenamtliche in und um die Kirche versehen regelmäßig einen Dienst in der Gemeinde. Dieses Engagement zeigt sich in vielfältiger Art: Neben Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung haben wir mehrere Messner/-innen, Organist/-in, eine aktive Pfarrbücherei, Kirchenreinigerinnen, engagierte Gemeinde-mitglieder bei der Pflege unseres „Käppelles“ und des Priestergrabes. Fast alle Kommunionkinder entscheiden sich für den Ministrantendienst.
Momentan umfasst unsere Gruppe
25 Kinder und Jugendliche.

Wir wollen uns selbstbewusst und offen in die neu entstehende Pfarreiengemeinschaft einbringen, wohl wissend, dass wir immer auch selbst dafür verantwortlich sind, ob auch in Zukunft der Glaube in unserem Dorf noch gelebt wird. Gleichzeitig wollen wir geschwisterlich zusammen arbeiten und über unser Dorf hinaus schauen, damit wir alle gemeinsam die in Zukunft anstehenden Herausforderungen meistern werden und so das Christentum in unserer Heimat neue Wege und Formen finden wird.

Außenansicht der Pfarrkirche St. Andreas in Schnackenwerth

St. Leonhard Stettbach

Stettbach gehörte früher zur Pfarrei Ettleben und als von dieser 1607 Zeuzleben abgelöst wurde und zu einer eigenen Pfarrei erhoben wurde, wurde Stettbach deren Filialort, 1748 dann Kaplanei. Bis 1728 gab es in Stettbach keine Kirche oder Kapelle und die Toten wurden nach Schraudenbach getragen, der Weg dorthin wurde auch Totenweg genannt.
Wenige Jahre zuvor hatte Stettbach einen eigenen Friedhof erhalten, auf dem unter Pfarrer Gernert (Zeuzleben 1725-1734) die erste Kirche erbaut wurde. Sie wurde 1836 erweitert und später renoviert. Eine ungenügende Fundamentierung aber führte immer wieder zu Rissbildungen, so dass 1930 der Abbruch und ein Neubau an gleicher Stelle beschlossen worden ist. Das 1855 gebaute Pfarrhaus, die Gründung eines Pfarreifonds sowie 6000 Gulden, die Martin Göbel von Geldersheim und seine Ehefrau Gertrud, geborene Pfeuffer aus Stettbach 1809 vermachten, waren der Grundstock zur Errichtung einer Pfarrei. Dies geschah durch bischöfliches Dekret vom 12. September 1855, der Hl.Leonhard wurde unser Schutzpatron und schon im Oktober 1855 kam mit Andreas Engert der erste Pfarrer.

Für Pfarrer Ludwig Döhling (1927-1949) stand der Kirchenneubau an erster Stelle und zusammen mit dem Berliner Architekten Wilhelm Fahlbusch setzte er seine Pläne um. Den letzten Gottesdienst in der alten Kirche feierten die Stettbacher am 3. Mai 1931, die Gemeinde begleitete das Allerheiligste in einer feierlichen Prozession zur Notkirche im Saale Krückel. In Rekordzeit von nur 8 Wochen wurde die neue Kirche errichtet, die feierliche Einweihung durch Bischof Matthias Ehrenfried fand am 27. September 1931 statt. Seitdem haben wir einen Ort, an dem wir uns Zeit nehmen können Gottes Nähe zu spüren, in Sorgen und Nöten um seine Hilfe zu bitten, durch das Gebet Kraft zu finden aber auch in frohen Stunden Gott zu danken.

Viele Pilger auf dem Jakobusweg besuchen unsere Kirche mit drei schönen spätgotischen Figuren aus der Riemenschneiderschule um 1500. Sie stellen die heiligen Bischöfe St.Burkard und St.Bruno sowie den heiligen Laurentius dar. Eine umfangreiche Renovierung der Kirche mit der Umgestaltung des Chorraumes nach den neuen liturgischen Richtlinien geschah 1983. Die Kirche trägt in vielen Bereichen die Handschrift des Vasbühler Künstlers Julian Walter. Auch unsere im Jahr 2007 renovierte Kapelle auf dem Stationsberg lädt zu einem Besuch ein. Unser Friedhof grenzt unmittelbar an das Gotteshaus an.

Seit 1983 ist Pfarrer Hans Martetschläger unser Seelsorger. Wir haben noch viele Werktagsgottesdienste, eine Fahrradwallfahrt nach Fährbrück, Wallfahrten nach Arnstein und Eckartshausen. Stettbach hat heute um die 500 Katholiken.

Außenansicht der Pfarrkirche St. Leonhard in Stettbach

Allgemeine Anmerkung

Die Kirche Sankt Jakobus d.Ä. in Vasbühl liegt (leider) nicht direkt am Jakobusweg! Der hauptsächlich gelaufene Weg führt östlich in ca. 2 km Entfernung an Vasbühl vorbei. Wären da mit Eckartshausen und Schraudenbach nicht zwei ebenso Jakobusweg bezogene Orte, die Wegführung hätte man nach Wiederbelebung des Fränkischen Weges sicherlich über Vasbühl gelegt. Doch so "sparen sich die meisten Pilger oft die 4 km Umweg" - leider! Der ein oder andere Pilger kommt trotzdem in unserer schönen Kirche vorbei.

Zur Kirchengeschichte

Es liegt die Vermutung nahe, dass in Vasbühl bereits um 1400 eine Art Friedhofskapelle am heutigen Platz der Kirche stand. Im Hochaltar der Kirche, welche im Jahre 1930 abgerissen wurde, fand man einen Stein mit der Jahreszahl 1411. 1580 wurde das erste Gotteshaus erwähnt, welches bereits im Jahre 1620 schon wieder so baufällig war, dass der damalige Pfarrer Sebastian Stier sich weigerte dort Gottesdienste abzuhalten. Erst im Jahre 1686 wurde diese Kirche erneuert. Am 8. September 1695 wurde sie feierlich eingeweiht.

Am 4.März 1748 wurde bereits eine „Pfarreiengemeinschaft“ mit Schleerieth gebildet. Da der 1808 erworbene Altar zu groß war wurde der Chorraum auf diesen abgestimmt und vergrößert. Da das Gotteshaus im Laufe der Zeit zu klein wurde, begann man 1929/1930 mit einem Neubau. Nur der Turm hielt dem Abriss stand. 1979 erfolgte eine erste Restaurierung unserer Kirche. Im Jahre 2007 wurde unser Gotteshaus von Grund auf für stattliche 260 T€ erneuert.

Außenansicht der Kuratiekirche St. Jakobus der Ältere in Vasbühl

Die Wernecker Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ist ein Beispiel der nachkonziliaren Architektur zum Ende der 60er Jahre. Sie kann folgendermaßen kurz beschrieben werden: Die Kath. Pfarrkirche Maria Himmelfahrt ist ein kubischer Flachdachbau über quadratischem Grundriss. Gegen Osten zweifach rund gebuchtete und von raumhohen Buntglasfenstern begleitete Betonscheibe, dieser vorgelagert eine Altarinsel. Im Westen neben dem Foyer eine Werktagskapelle und schalenturmartiger Campanile (Glockenturm). 1965-1967 von Hans Schädel und Friedrich Ebert unter Mitarbeit von Walter Kuntz erbaut. Die Grundsteinlegung der Kirche war am 19. Mai, dem Christi-Himmelfahrts-Tag, des Jahres 1966. Die Planung und Bauleitung hatte das Dombauamt Würzburg übernommen (s.o.). Bauherr war die kath. Kirchenstiftung an deren Spitze Pfarrer August Bauer (1956 – 1978) stand, der maßgeblich den Bau beeinflusste und voranbrachte. Die Planungsphase begann schon 1964. Die alte neugotische Kirche in der Mitte des Ortes, die aus einem alten Fruchtspeicher aus der fürstbischöflichen Zeit hervorging war zu klein geworden und wurde abgerissen, der Turm schließlich 1968 gesprengt.

Der dreiseitige Backsteinquader der neuen Kirche (jede Seite 30 Meter lang und ca. 10 Meter hoch) wurde mit Sandsteinplatten verkleidet, die allerdings nach 60 Jahren entfernt wurden und aus Sicherheitsgründen einem Isolierputz in Sandsteinoptik weichen mussten. Beton, der gängige Baustoff der sechziger Jahre, wurde nur für die zwei Conchen des Altarraumes und für den freistehenden Turm (21 Meter hoch) verwendet.

Da das Schloss von keinem anderen Bauwerk dominiert werden sollte, liegt die Pfarrkirche eher unauffällig, etwas tiefer gesetzt am Rand des Ortes Werneck, am Flüsschen Wern. Zur Bauzeit war die Kirche von Natur und Wasser umgeben und sollte die neue, östlich gelegene Siedlung mit dem Ortskern verbinden. Eine neue Mitte sollte entstehen.

Das Thema Natur/Wasser wurde auch im Innern der Kirche aufgenommen und umgesetzt.

Der Innenraum der Kirche

Betritt man das Innere der Kirche, wird der Blick sofort auf das grün, grau, blau, türkis schimmernde, monumentale Fenster von Prof. Dr. h.c. Johannes Schreiter (geb. 1930 in Annaberg/Buchholz; er lebt in der hessischen Stadt Langen) gelenkt.

Mit einer Gesamtfläche von 150 qm werden die beiden Teile der Glaswand (die aber zusammengehören) durch den Altarbereich voneinander getrennt. Je nach Tageszeit leuchten die Fenster anders und beeindrucken den Betrachter durch ihre Farbigkeit und die abstrakte Formensprache.
Prof. Schreiter beschreibt sein Vorgehen folgendermaßen:
„Die Herausforderung des Mediums Glas besteht für mich darin, hier mit einem Material arbeiten zu können, das eben nicht mehr als Materie in Erscheinung treten muss. Ergo bin ich mit der Hervorbringung von Lichtgestalten befasst: Mein Stoff ist sozusagen die Stofflosigkeit.“

Prof. Schreiter arbeitet also mit farbigem Antikglas (gefertigt in der Glashütte Lamberts, Waldsassen – Ausführung Fa. Wilhelm Derix, Rottweil-Taunusstein), wobei die grün-türkise Hintergrundfläche die Alltagswelt der Menschen symbolisiert, die aber vom Göttlichen (der weißen Randung) schon punktuell durchdrungen ist.

Der Glaskünstler arbeitet auch mit Bleirutenlinien:
„Eine Linie kann rasant oder langsam sein“, so der Künstler, „sie kann suchend, zögernd oder zielstrebig auftreten. Sie kann Umwege machen, unentschlossen daher torkeln, einkreisen, ausschließen, peitschen und streicheln“.
In diesem Sinne zeigt Schreiter in seinen Werken immer wieder ein großes Repertoire an Linienführungen: Sie sind vielfältiger Ausdruck für das Lebendige, für Energien und Kräfte, Sinnbilder für das Freie, für das Unberechenbare oder Bedrohte.

Die blauen Lichtgestalten und Bleiruten sind offen für eigene Deutungen: Sind es Quellen, die sich aus dem Hintergrund ergießen?
Sind es menschliche Gestalten, die ihren Alltag meistern wollen?
Ist es reine Dynamik, Lebendigkeit?

Wenn wir das Natur- und Wasser-Motiv wieder aufgreifen, werden im Zusammenhang mit dem Glasfenster auch die Flechtwerkdecke und die warmen Sandsteinquader an den Wänden bedeutend. 

Mag sein, dass sich der Betrachter im Blick nach oben vorkommt, wie in einem riesigen Binsenkörbchen. Wenn wir dann den biblischen Bezug zu Mose herstellen – er wurde in einem Binsenkörbchen gerettet - so könnte sich auch der Besucher in diesem Gotteshaus geborgen und in Sicherheit fühlen.

 Eine weitere Deutungshilfe der blauen Fensterteile könnte uns die Bibelstelle Joh. 7,38 liefern.
Jesus spricht: „Wer an mich glaubt, aus dessen Leib werden, wie die Schrift sagt, Ströme lebendigen Wassers fließen.“

In der Bibel symbolisiert "lebendiges Wasser" oft den Heiligen Geist und die Erlösung, die Jesus bringt.

 Diesen Strom lebendigen Wassers, den Hl. Geist, finden wir auch im zweiten markanten Kunstwerk des Innenraumes wieder: Das Holzmedaillon, eine Collage von Max Walter: Mariä Aufnahme in den Himmel.


Die Hängeskulptur "Mariä Aufnahme in den Himmel"

Der Bildhauer Max Walter (1933 – 2017) aus Vasbühl (einem Gemeindeteil der Marktgemeinde Werenck) hat 1990 dieses beeindruckende Holz-Kunstwerk geschaffen.

Das Thema „Fließendes Wasser/Hl Geist – Lebendigkeit“ hat er in genialer Weise aufgenommen und das Holz in den Farben weiß und gold gefasst.

In drei Ebenen zeigt sich zum einen das Göttliche (oberer Teil),
zum anderen die Menschheit (unterer Teil).
Schließlich im Mittelteil diejenigen, die Teil der Menschheit waren, aus dieser jedoch hervor-, emporgehoben sind - Maria und Jesus.

Dabei ist Jesus als Mittler und Erlöser die Zentralfigur des Kunstwerkes.

Verbunden sind alle Ebenen durch den Geist (goldene Farbe), der aus Gott herausfließt. Wir blicken quasi wie durch ein Schlüsselloch auf das göttliche Heilsgeschehen, in das wir als Betrachter und Adressaten mit einbezogen werden. Der untere Bereich zeigt uns Menschen wie in einem Schiff miteinander verbunden. 

Die beiden Hauptkunstwerke zusammen mit dem Altar bilden also eine tiefgreifende Einheit, die Mensch und Gott substantiell verbinden.

In dieser Gewissheit kann der Besucher die Kirche wieder verlassen, nicht ohne den Blick auf die beiden Schreiter-Fenster über dem Ausgang und dem Zugang zur Sakristei zu wenden:
Hier hat sich nicht die Formensprache, wohl aber die Farbigkeit in Weiß- und Grau-Töne verwandelt (Grisaille).

Der Künstler (und Kirche selbst) will uns hoffnungsvoll und zuversichtlich ins Helle entlassen. Durch Betrachtung, Gottesdienst und Meditation – so die Intention des Künstlers - wird der Mensch verwandelt, er nähert sich der göttlichen Sphäre, die ihn ergreift, ihn durch den göttlichen Geist verändert und lebendig hält.
Das ist die zentrale Botschaft des Kirchenraumes von Mariä Himmelfahrt Werneck.

Alle anderen Ausstattungsgegenstände stammen fast ausnahmslos aus der alten Kirche am Marktplatz und haben aus Traditionsgründen hier ihren Platz gefunden.

Der Besucher kann sich also auf Spurensuche in die Vergangenheit machen und wehmütig oder froh die alten Zeugnisse entdecken. Dazu kann der ausliegende Kirchenführer reiche Anregung geben.

Besonders hingewiesen sei noch auf die Marien-/Anbetungskapelle (mit Glasfenstern des Schweinfurter Künstlers Georg Mai) in der der suchende Beter einen Platz finden und vor der altehrwürdigen Pieta (16. Jahrhundert) seine Anliegen auch in Form einer Opferkerze vorbringen kann.  (Rainer Ziegler)

Außenansicht der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Werneck